Viele Angehörige werden oft unbewusst zu Pflegepersonen, ohne einen klaren Übergang zu bemerken. Anfänglich unterstützen sie ältere Verwandte bei alltäglichen Aufgaben wie dem Einkaufen. Im Laufe der Zeit kommen zusätzliche Verantwortungen hinzu, etwa die Begleitung zu Arztterminen oder die Organisation von Medikamenten. Schließlich stellt man fest, dass man in der häuslichen Pflege aktiv involviert ist, vielerorts auch in Truttikon. Die Erkenntnis, Teil einer Pflegefamilie zu sein, entwickelt sich schrittweise und erfordert oft Anpassungen in der eigenen Lebensweise.